Financial Due Diligence (FDD)
Eine unabhängige Prüfung der historischen und prognostizierten Finanzen eines Zielunternehmens, die für einen Käufer oder Kreditgeber vor Abschluss einer Transaktion durchgeführt wird.
Auch bekannt als: FDD, Käufer-Due-Diligence, Finanzdaten-Prüfung
Einzeilige Definition
FDD ist die strukturierte Untersuchung, was die Zahlen wirklich sagen — Umsatzqualität, Kostennachhaltigkeit, Working-Capital-Dynamik, Schuldenpositionen und Cash-Generierung.
Hauptarbeitsbereiche
- Quality of Earnings (QoE) — EBITDA-Brücke.
- Nettoverschuldung — Identifizierung aller Schulden und schuldenähnlicher Posten.
- Working Capital — Trendanalyse und Peg-Analyse.
- Cashflow- und Investitionsanalyse.
- Prüfung steuerlicher und buchhalterischer Grundsätze.
Ergebnis
Ein schriftlicher Bericht mit Feststellungen, Risiken und dealrelevanten Beobachtungen, der vom Käufer für Preisanpassungsverhandlungen oder SPA-Schutzklauseln genutzt wird.
Verwandte Begriffe
Quality of Earnings
Das TS-Deliverable, das die Brücke vom reporteten EBITDA zu einer verteidigbaren Run-Rate-Kennzahl schlägt.
Nettoverschuldung
Die Lücke zwischen Enterprise Value und Equity Value in einem Deal — Bruttoverschuldung minus Cash plus debt-like items.
Net Working Capital
Das normalisierte Working-Capital-Niveau, das ein Target zum Betrieb braucht — ein direkter Hebel auf den Kaufpreis.
Vendor Due Diligence (VDD)
Ein vom Verkäufer beauftragter Due-Diligence-Bericht, der potenziellen Käufern zur Verfügung gestellt wird und den Verkaufsprozess beschleunigen soll.
