Abschreibungen (D&A)
Die systematische Verteilung der Kosten langfristiger materieller (Abschreibung) und immaterieller (Amortisation) Vermögenswerte über ihre Nutzungsdauer.
Auch bekannt als: D&A, Depreciation & Amortisation, AfA, Abschreibungen und Amortisationen
Einzeilige Definition
D&A ist eine nicht zahlungswirksame Belastung, die die Kosten von Vermögenswerten über die Zeit verteilt — beim operativen Ergebnis hinzugerechnet, um zum EBITDA zu gelangen.
Formel
EBIT = EBITDA − D&A
EBITDA = EBIT + D&A
Verwandte Begriffe
EBITDA
Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen — der meistzitierte Profitabilitätsproxy im M&A-Geschäft.
Capex vs. Opex
Die Unterscheidung zwischen Investitionsausgaben (langfristige Anlageninvestitionen, aktiviert in der Bilanz) und Betriebsausgaben (Periodenkosten, durch die GuV gebucht).
Geschäfts- oder Firmenwert (Goodwill)
Der immaterielle Vermögenswert in der Bilanz des Erwerbers, wenn der Akquisitionspreis den beizulegenden Zeitwert der identifizierbaren Nettovermögenswerte des erworbenen Unternehmens übersteigt.
Immaterielle Vermögenswerte
Nicht-physische langfristige Vermögenswerte einschließlich Marken, Kundenbeziehungen, Technologie, Patente und Lizenzen, in der Bilanz erfasst.
IFRS-16-Auswirkung
Der Effekt des IFRS-16-Leasingbilanzierungsstandards, der die Aktivierung von Operating-Leasingverhältnissen in der Bilanz als Nutzungsrechte und Leasingverbindlichkeiten vorschreibt.
