Die Eigenkapitalbrücke verbindet Enterprise Value und Equity Value. Ein zentrales Konzept im TS – verständlich erklärt mit den wichtigsten Komponenten.
Die Eigenkapitalbrücke (EV-to-Equity Bridge) ist eines der wichtigsten Konzepte im Transaction Services. Sie zeigt, wie der Enterprise Value (EV) in den tatsächlichen Kaufpreis für die Anteilseigner (Equity Value) überführt wird.
Equity Value = Enterprise Value − Nettoverschuldung ± NWC-Abweichung ± Sonstige Anpassungen
Oder anders ausgedrückt:
Equity Value = EV − Net Debt − (Normalised NWC − Actual NWC) − Sonstige
Der Enterprise Value ist der Gesamtwert des Unternehmens – unabhängig von der Finanzierungsstruktur. Er ergibt sich meist aus dem ausgehandelten EBITDA-Multiple.
Reduziert den EV um die Finanzierungsverbindlichkeiten:
Wenn das tatsächliche NWC beim Closing vom vereinbarten Ziel-NWC (NWC Target) abweicht, wird der Kaufpreis angepasst:
Die Eigenkapitalbrücke ist ein Standardthema in TS-Interviews. Kandidaten sollten:
Typische Frage: "Wie verändert sich der Equity Value, wenn beim Closing 5 Mio. EUR mehr Schulden auf der Bilanz stehen als vereinbart?"
Antwort: Der Equity Value sinkt um 5 Mio. EUR.
Üben Sie die Eigenkapitalbrücke mit Zahlenbeispielen und Fallstudien in unserem Kurs.
Hunderte Kandidaten haben ihre Interviews mit diesem Programm vorbereitet. Die, die die Stelle bekommen haben, haben eines gemeinsam: Sie haben die Fälle bearbeitet, bevor sie ins Gespräch gegangen sind.