Rückstellungen kommen in vielen Formen vor. Wie unterscheiden sich ihre Typen und wie behandelt die FDD sie – als NWC-Position oder Nettoverschuldung?
Rückstellungen sind in fast jeder Bilanz zu finden – und in der FDD eine der komplexesten Analysepositionen. Die richtige Klassifizierung entscheidet, ob sie das NWC oder die Nettoverschuldung beeinflussen.
Rückstellungen sind Verbindlichkeiten, deren Höhe oder Fälligkeit unsicher ist. Sie werden gebildet, wenn:
(nach IAS 37 / § 249 HGB)
Faustregel: Ist die Rückstellung regelmäßig, betrieblich und Teil des normalen Geschäftsbetriebs? → NWC. Ist sie einmalig, ungewiss und außerhalb des normalen Betriebs? → Nettoverschuldung.
Diese Einteilung ist nicht immer eindeutig – Verhandlungsspielraum zwischen Käufer und Verkäufer ist hier üblich.
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