Synergien in M&A und ihre Rolle in der Financial Due Diligence: Was prüft die FDD, was liegt außerhalb ihres Scope? Ein klarer Überblick.
„Mit den Synergien wird der Deal erst richtig attraktiv" — dieser Satz ist in M&A-Präsentationen Standard. Doch was hat die Financial Due Diligence damit zu tun, und was nicht?
Synergien entstehen, wenn zwei Unternehmen zusammen mehr Wert generieren als getrennt. Klassische Kategorien:
Die FDD analysiert das historische Ergebnis des Targets. Synergien, die noch nicht eingetreten sind, gehören grundsätzlich nicht in die EBITDA-Bridge der FDD.
Was die FDD jedoch kann:
Auch wenn die FDD keine Synergien berechnet, spielen sie im Deal-Kontext eine Rolle:
In einer vollständigen Due Diligence gibt es neben der FDD auch eine Commercial Due Diligence (CDD), die Markt, Wettbewerb und Wachstumspotenzial analysiert. Revenue-Synergien werden typischerweise in der CDD — nicht in der FDD — behandelt.
Im Interview: „Welche Rolle spielen Synergien in der FDD?"
Korrekte Antwort: Die FDD analysiert grundsätzlich keine zukünftigen Synergien — das ist die Aufgabe der Bewertung und der CDD. Was die FDD leisten kann: historische Ineffizienzen und Strukturkosten identifizieren, die für einen Käufer relevant sind.
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