Lagerbestände sind eine der volatilsten NWC-Positionen. Wie analysiert man Inventar in der FDD und welche Fallstricke lauern?
Lagerbestände – oder Vorräte – sind eine der zentralen, aber auch komplexesten Positionen im Working Capital. Eine sorgfältige Inventaranalyse in der FDD kann erhebliche Wertunterschiede sichtbar machen.
Lagerbestand gehört zu den kurzfristigen Aktiva und erhöht das Net Working Capital (NWC). Da NWC in die Kaufpreisstruktur einfliesst (NWC-Mechanismus), hat ein zu hoher oder zu niedriger Lagerbestand direkten Einfluss auf den Equity Value.
Aber nicht nur die Höhe ist relevant – auch die Qualität des Lagerbestands.
Im NWC-Target-Mechanismus wird der "normale" Lagerbestand ermittelt:
Typische Frage im Interview: "Das Closing findet im Dezember statt, nach dem Weihnachtsgeschäft. Der Lagerbestand ist historisch gesehen im Dezember besonders niedrig. Wie gehen Sie damit im NWC-Target um?"
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