Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind eine Kerngröße im NWC. Wie analysiert man sie in der FDD und was sind die wichtigsten Risiken?
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Trade Receivables) sind für viele Unternehmen die größte Position im Working Capital. Ihre Qualität und Konsistenz sind in der FDD zentral.
Forderungen entstehen, wenn ein Unternehmen Waren oder Dienstleistungen erbracht hat, die Zahlung aber noch aussteht. Sie repräsentieren zukünftige Cash-Zuflüsse – aber nur wenn sie tatsächlich einzubringen sind.
Im NWC-Kontext: Höhere Forderungen = höheres NWC = tendenziell weniger günstig für den Käufer (mehr Kapital gebunden).
DSO misst, wie lange es im Durchschnitt dauert, bis Forderungen bezahlt werden.
DSO = (Forderungen / Umsatz) × 365
Was prüfen:
Wenn ein Unternehmen Forderungen kurz vor dem Stichtag aggressiv eingetrieben hat (z. B. durch Skonti), erscheint der Bestand ungewöhnlich niedrig. Das sollte in der NWC-Analyse berücksichtigt werden.
Verstehen Sie NWC-Analysen von der Pike auf – mit Fallstudien und Übungsbeispielen in unserem Kurs.
Hunderte Kandidaten haben ihre Interviews mit diesem Programm vorbereitet. Die, die die Stelle bekommen haben, haben eines gemeinsam: Sie haben die Fälle bearbeitet, bevor sie ins Gespräch gegangen sind.