Die Unterscheidung zwischen Maintenance- und Growth-CapEx ist für die Free-Cash-Flow-Berechnung entscheidend. Was TS-Analysten dazu wissen müssen.
Capital Expenditure (CapEx) ist eine der am häufigsten diskutierten Größen in M&A-Transaktionen. Die Unterscheidung zwischen Maintenance-CapEx und Growth-CapEx ist für die Bewertung und die FDD zentral.
CapEx sind Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, die über mehr als ein Jahr genutzt werden. Im P&L erscheinen sie nicht direkt – sie fließen über Abschreibungen in den Aufwand.
Im Cashflow-Statement erscheinen sie als Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit.
Investitionen, die notwendig sind, um bestehende Kapazitäten und Betriebsbereitschaft zu erhalten:
Charakteristika:
Investitionen zur Erweiterung von Kapazitäten oder Erschließung neuer Märkte:
Charakteristika:
Normalised Free Cash Flow = Normalised EBITDA − Taxes − Changes in NWC − Maintenance CapEx
Growth-CapEx wird nicht abgezogen, weil er optional ist und das künftige Wachstum separat bewertet wird.
Ein Käufer, der einen hohen Maintenance-CapEx übernimmt, sollte dafür einen niedrigeren EV zahlen – oder ein höheres EBITDA verlangen.
Management-Teams haben einen Anreiz, CapEx als "Growth" zu klassifizieren – weil das den nachhaltigen Free Cash Flow erhöht. TS-Analysten hinterfragen diese Klassifikation durch:
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