Wie ist ein FDD-Bericht strukturiert? Von der Executive Summary bis zum Net-Debt-Abschnitt: Aufbau, Inhalte und Anforderungen erklärt.
Ein FDD-Bericht ist kein Jahresabschluss und kein Management-Kommentar. Er ist ein strukturiertes Analysedokument, das dem Auftraggeber hilft, fundierte Investitionsentscheidungen zu treffen. Der Aufbau folgt einer klaren Logik — und wer ihn kennt, kann im Interview sofort punkten.
Die Executive Summary ist das wichtigste Kapitel — sie wird zuerst gelesen und oft am intensivsten genutzt. Sie enthält:
Gute Executive Summaries sind präzise, strukturiert und so formuliert, dass ein Partner in zehn Minuten das Wesentliche versteht.
Das Herzstück des Berichts:
In manchen Berichten wird dargestellt, wie sich das normalisierte EBITDA unter verschiedenen Annahmen verändert — insbesondere bei strittigen Anpassungen.
FDD-Berichte werden auf Englisch oder Deutsch erstellt, je nach Auftraggeber und Transaktion. Für die Sprache gilt:
Ein häufiger Fehler von Berufseinsteigern: Sie schreiben zu viel Text und zu wenig Substanz. Im FDD-Bericht gilt: Eine präzise Tabelle ist mehr wert als drei Absätze Beschreibung.
Als Junior-Analyst sind Sie für folgende Teile typischerweise direkt verantwortlich:
Die Executive Summary und die finalen Einschätzungen werden typischerweise vom Manager oder Senior Manager geschrieben.
Ein typischer Mid-Market-FDD-Bericht hat zwischen 40 und 120 Seiten — abhängig von der Transaktionskomplexität und dem vereinbarten Scope. Hinzu kommen umfangreiche Anhänge mit detaillierten Berechnungen.
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