Wie prüft man Management Add-backs in der FDD? Kriterien, Argumentationslogik und typische Konflikte zwischen Analysten und Management erklärt.
In jeder M&A-Transaktion präsentiert das Target-Management eine Liste von Add-backs — Positionen, die ihrer Meinung nach das EBITDA erhöhen sollten. Die Aufgabe des FDD-Teams: diese Liste kritisch prüfen und nur das akzeptieren, was wirklich vertretbar ist.
Das Interesse des Verkäufers ist klar: ein möglichst hohes normalisiertes EBITDA, das zu einem möglichst hohen Kaufpreis führt. Daher ist die Management-Add-back-Liste tendenziell optimistisch — und manchmal kreativ.
Die Aufgabe des FDD-Teams ist nicht, alle Add-backs zu blockieren, sondern fair und belastbar zu prüfen: Was ist tatsächlich einmalig? Was ist strukturell? Und was ist schlicht nicht vertretbar?
Ein Add-back sollte folgende Kriterien erfüllen:
Im Management-Call werden Add-backs direkt diskutiert. Ein erfahrener FDD-Analyst stellt dabei präzise Fragen:
Im FDD-Bericht erscheinen typischerweise zwei Kategorien:
Diese Transparenz schützt den Käufer und zeigt die Qualität der FDD-Arbeit.
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