Wie werden Goodwill und immaterielle Vermögenswerte in der Financial Due Diligence behandelt? Was TS-Analysten über Impairment und PPA wissen müssen.
Goodwill und immaterielle Vermögenswerte sind in Bilanzen von Unternehmen mit M&A-Geschichte oft erheblich. Im TS sind sie ein wichtiges Analysefeld – auch wenn sie im EBITDA selbst keine direkte Rolle spielen.
Goodwill entsteht, wenn ein Unternehmen mehr zahlt als den Zeitwert der übernommenen Nettovermögenswerte. Er repräsentiert:
Nach IFRS 3 wird Goodwill nicht planmäßig abgeschrieben, sondern jährlich auf Werthaltigkeit geprüft (Impairment-Test).
Wenn ein hoher Goodwill auf der Bilanz liegt, ist die Frage: Wurde er angemessen getestet? Ein ausstehender Impairment-Bedarf ist ein Risiko für den Käufer.
Nach IFRS 3 müssen bei einem Erwerb alle identifizierbaren immateriellen Werte separat bewertet und ausgewiesen werden:
Erst der verbleibende Rest wird als Goodwill aktiviert. Eine sorglose PPA aus der Vergangenheit kann bedeuten, dass zu viel als undifferenzierter Goodwill ausgewiesen wurde.
Immaterielle Werte werden abgeschrieben (anders als Goodwill nach IFRS). Diese Abschreibungen:
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