Finanzmodelle in Transaction Services: Was Sie brauchen
Welche Finanzmodelle werden in Transaction Services genutzt? Von EBITDA-Bridges bis Nettoverschuldungsmodellen: Ein praxisorientierter Überblick.
In Transaction Services sind Finanzmodelle das tägliche Handwerkzeug. Wer Excel nicht beherrscht, wird im Projektalltag schnell zum Flaschenhals. Doch welche Modelle sind tatsächlich relevant?
Das EBITDA-Bridge-Modell
Das zentrale Tool jeder FDD. Ein gutes EBITDA-Bridge-Modell in Excel:
- Zeigt historische GuV-Werte (drei bis fünf Perioden) in Spalten
- Listet alle Anpassungsposten in Zeilen — kategorisiert nach Non-Recurring, Run-Rate, Pro-Forma
- Berechnet das normalisierte EBITDA automatisch
- Enthält Verlinkungen auf Detailblätter für jeden Anpassungsposten
- Ist flexibel genug, um Sensitivitäten schnell darzustellen
Das NWC-Modell
Ein sauberes NWC-Modell enthält:
- Monatliche NWC-Entwicklung (mindestens 24 Monate, idealerweise 36)
- Automatische Berechnung von DSO, DPO, DIO
- NWC-Target-Berechnung (12-Monats-Durchschnitt und alternativ Median)
- Saisonalitätsgrafik
Das Net-Debt-Modell
Eine vollständige Nettoverschuldungstabelle mit:
- Alle Finanzverbindlichkeiten (mit Fälligkeit und Zinssatz)
- Alle schuldenähnlichen Posten (mit Begründung und Berechnung)
- Zahlungsmittel und Cash-like Items
- Gesamtbetrag zum relevanten Stichtag
Das EV-to-Equity-Bridge-Modell
Überleitung von Enterprise Value zu Equity Value:
- Enterprise Value (aus Bewertungsdiskussion)
- Nettoverschuldung
- NWC-Anpassung (positiv oder negativ)
- Sonstige Brückenposten
- Equity Value
Qualitätskriterien für TS-Modelle
In der Praxis unterscheiden sich gute von schlechten Modellen durch:
Sauberkeit der Struktur:
- Trennung von Eingabe, Berechnung und Ausgabe
- Keine hartcodierten Zahlen mitten in Formeln
- Konsistente Spalten- und Zeilenstruktur
Nachvollziehbarkeit:
- Jede Zeile hat eine klare Beschreibung
- Cross-References auf Quellen (Seite X im Datenraum, GL-Buchungsnummer)
- Kommentare zu nicht-offensichtlichen Berechnungen
Flexibilität:
- Sensitivitätsanalysen sollten mit wenigen Klicks möglich sein
- Periodenumfang sollte einfach anpassbar sein
Excel-Skills, die TS-Analysten brauchen
Grundlegend:
- SVERWEIS / INDEX-MATCH
- SUMIFS, COUNTIFS
- Pivot-Tabellen
- Bedingte Formatierung
Fortgeschritten:
- Power Query für Datenaufbereitung
- Dynamische Arrays (FILTER, SORT)
- IFERROR-Handling
- Modellkonsistenzprüfungen
Unser €119,99-Programm (einmalige Zahlung) enthält vollständig aufgebaute Excel-Modelle für EBITDA-Bridge, NWC und Net Debt, 8+ Fallstudien und über 150 Anpassungsbeispiele. Der direkteste Weg zur Excel-Praxiskompetenz im TS.
