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Finanzmodelle in Transaction Services: Was Sie brauchen

Welche Finanzmodelle werden in Transaction Services genutzt? Von EBITDA-Bridges bis Nettoverschuldungsmodellen: Ein praxisorientierter Überblick.

Veröffentlicht am 17. April 2026· 2 Min. Lesezeit

In Transaction Services sind Finanzmodelle das tägliche Handwerkzeug. Wer Excel nicht beherrscht, wird im Projektalltag schnell zum Flaschenhals. Doch welche Modelle sind tatsächlich relevant?

Das EBITDA-Bridge-Modell

Das zentrale Tool jeder FDD. Ein gutes EBITDA-Bridge-Modell in Excel:

  • Zeigt historische GuV-Werte (drei bis fünf Perioden) in Spalten
  • Listet alle Anpassungsposten in Zeilen — kategorisiert nach Non-Recurring, Run-Rate, Pro-Forma
  • Berechnet das normalisierte EBITDA automatisch
  • Enthält Verlinkungen auf Detailblätter für jeden Anpassungsposten
  • Ist flexibel genug, um Sensitivitäten schnell darzustellen

Das NWC-Modell

Ein sauberes NWC-Modell enthält:

  • Monatliche NWC-Entwicklung (mindestens 24 Monate, idealerweise 36)
  • Automatische Berechnung von DSO, DPO, DIO
  • NWC-Target-Berechnung (12-Monats-Durchschnitt und alternativ Median)
  • Saisonalitätsgrafik

Das Net-Debt-Modell

Eine vollständige Nettoverschuldungstabelle mit:

  • Alle Finanzverbindlichkeiten (mit Fälligkeit und Zinssatz)
  • Alle schuldenähnlichen Posten (mit Begründung und Berechnung)
  • Zahlungsmittel und Cash-like Items
  • Gesamtbetrag zum relevanten Stichtag

Das EV-to-Equity-Bridge-Modell

Überleitung von Enterprise Value zu Equity Value:

  • Enterprise Value (aus Bewertungsdiskussion)
  • Nettoverschuldung
  • NWC-Anpassung (positiv oder negativ)
  • Sonstige Brückenposten
  • Equity Value

Qualitätskriterien für TS-Modelle

In der Praxis unterscheiden sich gute von schlechten Modellen durch:

Sauberkeit der Struktur:

  • Trennung von Eingabe, Berechnung und Ausgabe
  • Keine hartcodierten Zahlen mitten in Formeln
  • Konsistente Spalten- und Zeilenstruktur

Nachvollziehbarkeit:

  • Jede Zeile hat eine klare Beschreibung
  • Cross-References auf Quellen (Seite X im Datenraum, GL-Buchungsnummer)
  • Kommentare zu nicht-offensichtlichen Berechnungen

Flexibilität:

  • Sensitivitätsanalysen sollten mit wenigen Klicks möglich sein
  • Periodenumfang sollte einfach anpassbar sein

Excel-Skills, die TS-Analysten brauchen

Grundlegend:

  • SVERWEIS / INDEX-MATCH
  • SUMIFS, COUNTIFS
  • Pivot-Tabellen
  • Bedingte Formatierung

Fortgeschritten:

  • Power Query für Datenaufbereitung
  • Dynamische Arrays (FILTER, SORT)
  • IFERROR-Handling
  • Modellkonsistenzprüfungen

Unser €119,99-Programm (einmalige Zahlung) enthält vollständig aufgebaute Excel-Modelle für EBITDA-Bridge, NWC und Net Debt, 8+ Fallstudien und über 150 Anpassungsbeispiele. Der direkteste Weg zur Excel-Praxiskompetenz im TS.